In die Adressleiste können Sie über die Tastatur einen Verzeichnisnamen
eingeben oder über den rechten Knopf eine Auflistung Ihrer Festplatte anzeigen
lassen.
Eine weitere Möglichkeit besteht in der Benutzung von Wildcards in der
Adressleiste. Dadurch wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, mehrere Verzeichnisse
als Stammknoten einzufügen, die getrennt voneinander gescannt werden. Ein
möglicher Anwendungsfall ist zum Beispiel das Scannen eines Netzwerklaufwerkes
nach allen Verzeichnissen, die mit \USERVERZ\EXTERN_ beginnen und eine
Auflistung zu erstellen, welcher externe Mitarbeiter wieviel Platz des Laufwerkes
belegt. Für diesen Fall müssten Sie in die Adressleiste folgendes eintragen:
\\Server\USERVERZ\EXTERN_*
Diese Möglichkeit ist nicht zu verwechseln mit den, unter Kapitel 7 auf
Seite 26, beschriebenen Filtermöglichkeiten.
Wie an dem obigen Beispiel zu erkennen ist, lassen sich auch UNC-Namen in die Adressleiste eintragen, so dass sie Netzwerklaufwerke scannen können, ohne diese verbunden zu haben. Diese Möglichkeit funktioniert jedoch nur mit SMB-Shares. D.h. dass NFS-Laufwerke vorher gemountet werden müssen, um auf diese zugreifen zu können.